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Beim Work Better / Tech Infusion im Dreiraum Coworking in Korbach drehte sich alles um die Frage, wie Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit konkret gestalten können. Im Rahmen des Programms Transformation Mittelstand kamen Entscheider:innen, Führungskräfte und Gestalter:innen zusammen, um neue Impulse rund um KI, Transformation und die Zusammenarbeit mit Startups mitzunehmen.
Steffen Müller von horizont gab einen praxisnahen Impuls dazu, wie Unternehmen Transformation strukturiert gestalten und KI-Werkzeuge sinnvoll in den eigenen Arbeitsalltag integrieren können.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Technologie allein, sondern die Frage, welche Handlungsfelder für das eigene Unternehmen wirklich relevant sind und wie aus neuen Möglichkeiten konkrete nächste Schritte entstehen können.
Das TechQuartier stellte mit dem Venture-Clienting-Ansatz einen Weg vor, wie mittelständische Unternehmen einfacher und praxisnah mit Startups zusammenarbeiten können. Ein Startup-Pitch machte anschließend sichtbar, welche Lösungen junge Unternehmen für konkrete Herausforderungen im Mittelstand entwickeln.
Der Ansatz zeigte: Unternehmen müssen Innovation nicht immer selbst entwickeln. Die gezielte Zusammenarbeit mit Startups kann dabei helfen, neue Technologien und Lösungen schneller zu testen und in die eigene Organisation zu bringen.
Im moderierten Workshop richteten die Teilnehmenden den Blick auf das eigene Unternehmen. Gemeinsam wurden Handlungs- und Innovationsfelder für die Zukunft identifiziert und erste Ansatzpunkte für einen individuellen Transformationsfahrplan entwickelt.
So verband das Format strategische Impulse mit der konkreten Frage: Was ist für unser Unternehmen jetzt relevant – und welcher nächste Schritt bringt uns tatsächlich weiter?
Beim anschließenden Networking mit Häppchen und Getränken blieb Raum, die Themen weiter zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Das Format fand im Rahmen von Transformation Mittelstand statt – einer Kooperation von Dreiraum und TechQuartier, unterstützt durch die WIBank Hessen. Gemeinsam schaffen die Partner Raum für Orientierung, praxisnahe Transformation und neue Verbindungen zwischen Mittelstand, Technologie und Startup-Welt.
Am 19. Mai 2026 stand im digitalen Dreiraum Fachzirkel die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen KI-Kompetenzen gezielt aufbauen und Lernen stärker in den Arbeitsalltag integrieren können. Gemeinsam mit Thomas Funke, CEO der Tomorrow University, ging es dabei um neue Bildungsansätze für Unternehmen und die Frage, wie Mitarbeitende auf den Wandel durch Künstliche Intelligenz vorbereitet und aktiv mitgenommen werden können.
Neue KI-Tools verändern sich in hoher Geschwindigkeit. Für Unternehmen reicht es deshalb nicht aus, einzelne Anwendungen bereitzustellen. Entscheidend ist, Mitarbeitende dazu zu befähigen, neue Technologien einzuordnen, auszuprobieren und sinnvoll in die eigene Arbeit zu übertragen.
Thomas Funke gab Einblicke, wie moderne Bildungsangebote diesen Prozess unterstützen können. Im Fokus standen dabei nicht nur technologische Fähigkeiten, sondern auch Mindset, Zusammenarbeit und die Fähigkeit, Veränderungen im Unternehmen aktiv zu gestalten.
Mit dem AI Fellowship Programm stellte Thomas Funke ein strukturiertes Lernformat der Tomorrow University vor, das Unternehmen beim Aufbau von KI-Kompetenzen unterstützt. Mitarbeitende sollen dabei neues Wissen nicht nur erwerben, sondern direkt auf Fragestellungen und Anwendungsfälle aus dem eigenen Unternehmensalltag übertragen.
Der Ansatz zeigt, wie Weiterbildung und praktische Anwendung miteinander verbunden werden können: lernen, ausprobieren, Erfahrungen teilen und das Gelernte unmittelbar in die Organisation tragen.
Der Fachzirkel war zugleich ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Dreiraum und der Tomorrow University. Gemeinsam möchten wir Unternehmen und Führungskräften Zugang zu praxisnahen Bildungsangeboten ermöglichen, die sie bei Transformation, Digitalisierung und dem Aufbau neuer Kompetenzen unterstützen.
Für Dreiraum gehört Lernen damit unmittelbar zur Unternehmensentwicklung: Nicht nur neue Technologien kennenlernen, sondern Menschen befähigen, Veränderung selbst zu gestalten und neues Wissen nachhaltig in den Arbeitsalltag zu bringen.
Am 19. März 2026 drehte sich im Dreiraum Coworking alles um die Frage, wie Unternehmen KI-Tools nicht nur kennenlernen, sondern sinnvoll im Arbeitsalltag verankern können. Simon Homberg, Geschäftsführer der Trainaas GmbH, gab dazu einen kompakten Überblick über aktuelle KI-Entwicklungen und teilte praxisnahe Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten.
Zum Einstieg ging es um aktuelle Entwicklungen rund um Microsoft Copilot, Google Gemini und weitere KI-Tools. Anhand konkreter Beispiele zeigte Simon Homberg, welche Funktionen und Workflows bereits heute im Unternehmensalltag unterstützen können – etwa bei Wissensarbeit, Recherche, Dokumentation oder Prozessunterstützung.
Dabei stand nicht die einzelne Technologie im Vordergrund, sondern die Frage: Welche Anwendungen schaffen im jeweiligen Unternehmenskontext tatsächlich einen Mehrwert? Der Praxisüberblick half den Teilnehmenden, aktuelle Entwicklungen besser einzuordnen und mögliche Einsatzfelder für die eigene Organisation zu erkennen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema User Adoption. Denn die Einführung eines KI-Tools allein bedeutet noch nicht, dass es im Arbeitsalltag auch sinnvoll genutzt wird. Entscheidend ist, Mitarbeitende mitzunehmen, Wissen zu teilen und praxisgerechte Anwendungsmöglichkeiten in der Organisation sichtbar zu machen.
Simon Homberg gab Einblicke, wie entsprechende User-Adoption-Konzepte gestaltet werden können und wie Unternehmen den Umgang mit neuer KI-Software Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag überführen und verankern können.
Nach den Impulsen ging es in thematischen Arbeitsräumen in den direkten Austausch. Die Teilnehmenden konnten Anwendungsszenarien diskutieren, eigene Fragen einbringen und Erfahrungen aus ihren Unternehmen miteinander teilen.
Im abschließenden Share Out wurden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengeführt und mögliche nächste Schritte für den eigenen Umgang mit KI diskutiert.
Der Fachzirkel machte deutlich: Erfolgreicher KI-Einsatz hängt nicht nur von der Auswahl der richtigen Tools ab. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie Menschen befähigt und neue Arbeitsweisen in der Organisation etabliert werden.
Mit den Fachzirkeln schafft Dreiraum gemeinsam mit seinen Corporate Membern und Partnern Raum für praxisnahen Austausch, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung von Unternehmen.
